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Windows 11 auch ohne TPM 2.0 und Secure Boot installieren

Microsoft hat die Hardwareanforderungen für Windows 11 erhöht – mit einem von Microsoft selbst dokumentierten Weg lässt sich die Installation trotzdem ohne TPM 2.0 und Secure Boot durchführen.

Veröffentlicht am 04.12.2023

Windows 11 verlangt offiziell TPM 2.0 und Secure Boot als Hardwarevoraussetzung. Für Upgrades von bestehenden Systemen hat Microsoft jedoch selbst einen Weg dokumentiert, diese Prüfung zu umgehen.

Variante 1: Upgrade per Registry-Key

Für ein Upgrade per Windows Update reicht ein zusätzlicher Registry-Eintrag. Dazu folgenden Inhalt als Upgrade.reg speichern und per Doppelklick ausführen:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMSetupMoSetup]
"AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU"=dword:00000001

Nach einem Neustart kann das Upgrade über Windows Update oder als Inplace-Upgrade mit einer ISO gestartet werden. Beim Setup erscheint dann ein Warnhinweis, der bestätigt werden muss. Dieser Registry-Schalter wurde von Microsoft selbst temporär eingeführt.

Variante 2: setup.exe /product server

Alternativ lässt sich ein Inplace-Upgrade über die Eingabeaufforderung anstoßen:

  1. ISO bereitstellen, im Ordner Rechtsklick → „In Terminal öffnen" (ggf. cmd eingeben, falls sich PowerShell öffnet).
  2. In das Laufwerk mit der ISO wechseln (z. B. D:).
  3. Folgenden Befehl ausführen:
setup.exe /product server

Das Setup startet dann im „Server"-Modus, der die Hardwareprüfung nicht durchführt – installiert wird trotzdem die gewählte Windows-11-Edition (Home, Pro etc.), nicht Windows Server.

Variante 3: setupprep.exe im Ordner sources

Analog dazu funktioniert auch der Aufruf im Unterordner sources der ISO:

setupprep /product server

Auch hier läuft das Upgrade im Server-Modus, installiert wird aber wieder die reguläre Windows-11-Variante.

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